Was ist Floating?

Lässt sich ein Gefühl von Schwerelosigkeit erreichen, ohne die Erde zu verlassen? Floating macht genau das möglich. Im folgenden lesen Sie eine Definition von Floating.

Völlig losgelöst

Beim Floating schwebt der Körper auf warmem Salzwasser. Dabei verschafft die hohe Salzkonzentration des Wassers dem Körper so viel Auftrieb, dass er ohne eigenes Zutun auf dem Wasser treibt. Skelett, Muskeln, Organe und Gefäße sind von der Schwerkraft befreit – der Körper fühlt sich schwerelos. Alle Muskelgruppen können gleichzeitig entspannen. Die konstant gehaltene Wassertemperatur entspricht mit zirka 35 Grad Celsius in etwa der Temperatur der menschlichen Außenhaut, weshalb kein Temperaturunterschied wahrgenommen wird. Die Grenze zwischen Körper und Wasser scheint zu verschwimmen.

Traditionell werden für das Floating spezielle Tanks genutzt, in denen Körper und Geist von Außenreizen vollkommen abgeschottet sind. Entwickelt wurden diese Floating-Tanks vom amerikanischen Gehirnforscher John C. Lilly. Er entdeckte, dass unser Gehirn in einen Zustand zwischen Wachen und Schlafen verfällt, sobald es von Sinnesreizen völlig abgeschirmt wird.

Floating führt eine Tiefenentspannung bis hin zu meditativen Bewusstseinszuständen herbei. Ein Gefühl von Geborgenheit und innerer Ruhe stellt sich ein; Glückshormone werden freigesetzt. Im Wellnessbereich werden häufig Varianten von Floating in offenen Wannen kombiniert mit Licht und Musik angeboten. Freilich eine ziemlich inkonsequente Spielart.

Entspannung pur

Beim Floating sinkt der Blutdruck und das Schmerzempfinden verringert sich. Die positive Wirkung dieser Entspannungsmethode ist inzwischen vielfach wissenschaftlich belegt.

Wer entspannen kann, findet innere Ruhe und Gelassenheit. Floating bewirkt eine wohltuende Tiefenentspannung, vitalisiert den Körper und erzeugt Glücksgefühle. Es gibt kaum eine angenehmere Art, dem Alltag für anderthalb Stunden zu entfliehen, um sich danach unbeschwert wieder auf die Welt einzulassen.